André Buser gehört zu den profiliertesten und vielseitigsten Bassisten der CH-Profi-szene. PICASON, die wohl bekannteste Schweizer Salsaband, baut ebenso auf seine Grooves wie DIET BANG, die Experimental -Funkjazzer um den ZH-Drummer Andy Brugger. Seine filigranere Seite kommt in diversen Kleinstformationen zur Geltung, so zum Beispiel im Trio mit dem Flötisten Günter Wehinger und dem Vibraphonisten Urs Wiesner.
Das Erstlings-Werk des Basler Bassisten kommt als wirkliches "Solo"-Album daher, jawohl: Bass-solo ohne Netz und doppelten Boden, ohne Loops und Overdubs, ganz einfach nur Bass. Die spannenden Grooves und melodischen Kompositionen lassen es jedoch an nichts fehlen, immer wieder kommt etwas unerwartetes, frisches, neues. Die Musik erzählt eine Geschichte mit einer Rahmenhandlung ("Tanz der Steinböcke"), besinnlichen Momenten ("Could I have known?", "Nephilena"), Action ("In flagranti", "Spring Roll") und Mystik ("Avalanches", "Asa Nisi Masa"), und der Zuhörer vergisst auf einmal, dass hier eigentlich nur ein einzelnes Instrument gespielt wird.
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