A - M U S I K :
Hinter dem Wort (Begriff) 'A-MUSIK' verbirgt sich mehr als einfach ein Ensemble, denn so nennt sich vor allem auch 'eine bestimmte musikalische Art, -Auffassung und -Sprache'. Der Begriff entstand ursprünglich für raumbezogene Musikprojekte um Ruth Glatt und symbolisiert (damals wie heute) die vielschichtigen Zusammenhänge und Zusammenwirkungen von Raum und Klang...
Für Glatt, die das Langzeitprojekt A-MUSIK bereits 1991 ins Leben gerufen hatte, die auch die Urheberin dieses (bedeutungsvollen) Wortbegriffs ist sowie 'Schöpferin' dieses 'Namens', zugleich Initiantin zahlreicher Projekte und Konzerte in unterschiedlichsten Räumen (und 'gesellschaftlichen Umfeldern') im In- und Ausland (im Speziellen rund um die Werkreihe Musik und Architektur namentlich in den 90-er Jahren) - die aber auch für die Konzeptkompositionen und die Regie aller Aufführungen unter dem Titel A-MUSIK zeichnet - und die nach wie vor Inhaberin des gleichnamigen 'künstlerischen' Labels 'A-musik' ist - hatte gerade der Buchstabe A von allem Anfang an besondere Bedeutung(en) - so sollten einer sich entwickelnden Free-Passage etwa Leitsätze zugrunde gelegt werden wie A für Archaisch oder A wie Archetyp', 'A wie Architektur'... Ihre eigene Art als 'in einer speziellen vokalen Herangehensweise komponierende' Gegenwartsmusikerin, namentlich in ihrem Engagement um die musikalischen Entstehungen schon damals - mit 'im guten aufeinander hören' qualifizierten Mitmusikern (siehe/höre die vorliegende CD), mit welchen sie im Rahmen ihres experimentellen Schaffens über längere Zeit eine ausnehmend sinnbringende-, aufbauend schöpferische Zusammenarbeit verband - wird aus dem vorliegenden Album deutlich. Eine ihrer Vorlieben wie das immer wieder neue Finden bestimmter (ihr spontan einleuchtender-, bis gar -ihre Idee jew. weiter 'leitender'- und weiterentwickelnder) A-Worte - etwa A für Anarchie', 'A wie Auge', -'Atem', -'Atmosphäre', aber auch (ihres Erachtens) 'mehr als sinnige' Begriffe wie etwa 'Anspruch' oder 'Achtung' u.v.m. - diese Art und Weise und dieser 'Weg', Musik entstehen zu lassen, lässt sich aus ihrer Arbeitsweise (und den entspr. Ergebnissen) ableiten, -zumindest aber 'erspüren', für andere wiederum gar erklären...
Was hier (für einige 'Aufgeweckte' resp. '-Interessierte')auf Tonträger also festgehalten: ' M u s i k ' natürlich ist's vor allen Dingen! Doch nicht nur in Kategorien fesgelegte wie einfach E- oder U-, sondern (sehr viel anders und vor allem viel weniger simpel oder oberflächlich in der Betrachtung und entsprechend -Bedeutung) eben: 'A'-MUSIK - - -
Und übrigens noch etwas: 'A', so hörten wir sagen, 'wolle mehr als E'... obgleich im Grunde '-weniger als U'... nur sei es viel 'w e i t e r als E'... 'liege aber gleichwohl näher' als 'U'... (vermutlich ja, etc.)... Jedenfalls - und wie auch immer - ist (die Erfindung und diese ungewöhnliche'Optik') A-MUSIK: ein - phantastisches - 'Medium', eine 'Art und Weise' (gerade auch -der 'Vermittlung') und ein Phänomen... eine ('gewagte') 'Methode' allemal u n d ein - musikalischer - ' W E G '...
T - R Ä U M E :
dieses (eigentliche) 'Schlüsselwort' ist 'Sinn (-Bild-Raum-) Begriff' für e i n e von unzähligen Möglichkeiten (oder zumindest -Versuchen), gewisse 'Terrains' (und dies weit übers Örtliche hinaus) im Gegenwärtigen - inkl. jederfraus wie jedermanns eigener Vorstellung - 'musikalisch zu betreten, -zu erkunden bzw. ' M o m e n t e R ä u m l i c h e r I m a g i n a t i o n ' fürs Erste 'verbal zu umreissen'...
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